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Erfahrungsbericht: Mac OS X auf einem Standard PC – Update II

| Posted in Allgemein, Mac OS X |

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Gut 4 Wochen ist es her, seit ich mein Hackintosh-Experiment gestartet habe. In dieser Zeit habe ich eine Menge herum experimentiert, vor allem aber auch produktiv mit diesem System gearbeitet.

Obwohl ich absoluter Mac-Neuling bin, gab es fast nichts, was mir Schwierigkeiten bereitet hat. Das System arbeitet flüssig und schnell, tut was es soll und beschränkt sich auf das Wesentliche. Die einzigen Kritikpunkte, die ich bis jetzt habe, sind der Finder als Dateimanager und die Darstellung von Schriften.

Für jemanden wie mich, dessen Lieblingstool der Windows Explorer ist, bedeutet der Finder schon eine ziemliche Umstellung. Am meisten fehlt mir dabei die klassische Explorer-Ansicht die ich unter Windows gewohnt bin: links der Verzeichnisbaum, rechts die Verzeichnisse und Dateien. Auch das Löschen von Dateien oder Verzeichnissen mit Hilfe der Entfernen-Taste vermisse ich ziemlich. Es wird sicher noch seine Zeit brauchen, bis ich mich daran gewöhnt habe, möglicherweise gibt es aber auch hier noch Alternativen.

Auch mit der Darstellung der Schriften hab ich mich anfangs ziemlich schwer getan. Im Vergleich zu Windows kamen mir die Schriften unter Mac OS ziemlich fett vor, insbesondere dann, wenn die Schriftglättung eingeschaltet ist. Schaltet man die Glättung der Schriften allerdings aus, sehen diese grauenvoll und ausgefranst aus.

Offensichtlich hängt hier vieles aber vom verwendeten Monitor bzw. der Pixeldichte des Monitors ab. Der von mir ursprünglich benutzte Monitor war ein Samsung 22″-TFT (226bw) mit einer Auflösung von 1680 x 1050. Ich habe den dann mal gegen einen vorhandenen 21-Zöller von Samsung mit gleicher Auflösung getauscht, was eine kleine Verbesserung brachte, aber weit entfernt von optimal war.

Letztendlich habe ich mir einen 21.5″-TFT von HP (HP 2159m) zugelegt. Dieser hat eine Auflösung von 1920 x 1080 bei 21.5 Zoll. Das – zumindest für meinen Geschmack – schöne an diesem Monitor ist die HP BrightView Technik, also ein glänzendes Panel, welche die Farben noch wesentlich brillianter erscheinen läßt und das Apple-Feeling auch noch etwas steigert. 😉

Durch die hohe Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bei (nur) 21.5 Zoll hat der Monitor eine relativ hohe Pixeldichte (etwas über 102 ppi), was zu einer wesentlich besseren Anzeige der Schriften führt, als bei den anderen beiden genannten Modellen. Zum Vergleich: Bei einer Auflösung von 1650 x 1050 Pixeln beträgt die Pixeldichte auf einem 21-Zöller 94.34 ppi, auf einem 22-Zöller sogar nur 90 ppi.

Schriften erscheinen auf dem HP jetzt zwar immer noch kräftiger als unter Windows, mittlerweile hab ich mich daran aber gewöhnt.

Insgesamt habe ich mich sehr schnell in die neue Umgebung eingefunden. Vor allem aber die schicke Oberfläche bereitet mir jeden Tag aufs neue Freude. Mittlerweile möchte ich mein Mac OS gar nicht mehr missen, auch wenn es leider (noch) nicht auf einem echten Mac läuft.

Mein Fazit nach 4 Wochen

Sicherlich ist vieles jetzt noch neu und spannend, aber die vergangenen Wochen haben mich derart begeistert, daß ich wohl bei Mac OS bleiben werde. Für den Moment werde ich mich leider noch mit meinem Hackintosh begnügen müssen. Aber: Der Umstieg von Windows auf Mac ist für mich beschlossene Sache.