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Office 2008 für Mac

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Zwei Monate sind jetzt vergangen und ich bin nach wie vor glücklich mit meinem Hackintosh. Trotzdem habe ich bei meiner täglichen Arbeit festgestellt, daß ich so ganz nicht auf gewohntes verzichten kann und will.

Da ich viel von zu Hause arbeite, muss ich auch täglich auf meine E-Mails und meinen Kalender im Büro zugreifen. Hier machte sich das Fehlen von Outlook erheblich bemerkbar, über welches ich sonst auf unseren Exchange im Büro zugegriffen habe. Outlook Web Access funktioniert zwar, ist auf Dauer aber keine praktikable Lösung. Dies nahm ich zum Anlass, mir einmal Office 2008 für Mac anzusehen.

Mal abgesehen davon, daß die Mac-Office-Programme, nach meinem Empfinden, nicht so recht in die Mac-Oberfläche passen, verrichten Sie Ihren Dienst, wie ich es von den Windowsversionen gewohnt bin. Während Word, Excel und Powerpoint dabei relativ unspektakulär daherkamen, war ich vom Outlook-Ersatz Entourage ziemlich begeistert.

Entourage sieht an sich zwar grottenschlecht aus, aber hier haben mich einige Funktionen überzeugt. So war die Verbindung zu unserem Exchange innerhalb von 2 Minuten eingerichtet, innerhalb von 15 Minuten hatte ich mein komplettes Exchange-Postfach auf meinem Rechner und das alles über HTTP ohne VPN oder sonstige „Handstände“.

Äußerst praktisch und gelungen finde ich die eingebaute Projektverwaltung, mit der sich Mails, Termine, Aufgaben, Kontakte und Dokumente als Projekt organisieren lassen. Auch das Tool My Day, als Übersicht für Aufgaben und Termine und als Erinnerungstool hat mir auf Anhieb gut gefallen. Quasi das Sahnehäubchen obendrauf ist der integrierte Newsreader.

Während sich Word, Excel und Co. problemlos durch Konkurrenzprodukte wie beispielsweise OpenOffice ersetzen lassen, ist Outlook bzw. Entourage für mich (und wahrscheinlich auch viele andere) ein unverzichtbares Tool.

Schade nur, daß Microsoft Windows-Benutzern Funktionen wie die Projektverwaltung, My Day oder den integrierten Newsclient vorenthält.

Erfahrungsbericht: Mac OS X auf einem Standard PC – Update II

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Gut 4 Wochen ist es her, seit ich mein Hackintosh-Experiment gestartet habe. In dieser Zeit habe ich eine Menge herum experimentiert, vor allem aber auch produktiv mit diesem System gearbeitet.

Obwohl ich absoluter Mac-Neuling bin, gab es fast nichts, was mir Schwierigkeiten bereitet hat. Das System arbeitet flüssig und schnell, tut was es soll und beschränkt sich auf das Wesentliche. Die einzigen Kritikpunkte, die ich bis jetzt habe, sind der Finder als Dateimanager und die Darstellung von Schriften.

Für jemanden wie mich, dessen Lieblingstool der Windows Explorer ist, bedeutet der Finder schon eine ziemliche Umstellung. Am meisten fehlt mir dabei die klassische Explorer-Ansicht die ich unter Windows gewohnt bin: links der Verzeichnisbaum, rechts die Verzeichnisse und Dateien. Auch das Löschen von Dateien oder Verzeichnissen mit Hilfe der Entfernen-Taste vermisse ich ziemlich. Es wird sicher noch seine Zeit brauchen, bis ich mich daran gewöhnt habe, möglicherweise gibt es aber auch hier noch Alternativen.

Auch mit der Darstellung der Schriften hab ich mich anfangs ziemlich schwer getan. Im Vergleich zu Windows kamen mir die Schriften unter Mac OS ziemlich fett vor, insbesondere dann, wenn die Schriftglättung eingeschaltet ist. Schaltet man die Glättung der Schriften allerdings aus, sehen diese grauenvoll und ausgefranst aus.

Offensichtlich hängt hier vieles aber vom verwendeten Monitor bzw. der Pixeldichte des Monitors ab. Der von mir ursprünglich benutzte Monitor war ein Samsung 22″-TFT (226bw) mit einer Auflösung von 1680 x 1050. Ich habe den dann mal gegen einen vorhandenen 21-Zöller von Samsung mit gleicher Auflösung getauscht, was eine kleine Verbesserung brachte, aber weit entfernt von optimal war.

Letztendlich habe ich mir einen 21.5″-TFT von HP (HP 2159m) zugelegt. Dieser hat eine Auflösung von 1920 x 1080 bei 21.5 Zoll. Das – zumindest für meinen Geschmack – schöne an diesem Monitor ist die HP BrightView Technik, also ein glänzendes Panel, welche die Farben noch wesentlich brillianter erscheinen läßt und das Apple-Feeling auch noch etwas steigert. 😉

Durch die hohe Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bei (nur) 21.5 Zoll hat der Monitor eine relativ hohe Pixeldichte (etwas über 102 ppi), was zu einer wesentlich besseren Anzeige der Schriften führt, als bei den anderen beiden genannten Modellen. Zum Vergleich: Bei einer Auflösung von 1650 x 1050 Pixeln beträgt die Pixeldichte auf einem 21-Zöller 94.34 ppi, auf einem 22-Zöller sogar nur 90 ppi.

Schriften erscheinen auf dem HP jetzt zwar immer noch kräftiger als unter Windows, mittlerweile hab ich mich daran aber gewöhnt.

Insgesamt habe ich mich sehr schnell in die neue Umgebung eingefunden. Vor allem aber die schicke Oberfläche bereitet mir jeden Tag aufs neue Freude. Mittlerweile möchte ich mein Mac OS gar nicht mehr missen, auch wenn es leider (noch) nicht auf einem echten Mac läuft.

Mein Fazit nach 4 Wochen

Sicherlich ist vieles jetzt noch neu und spannend, aber die vergangenen Wochen haben mich derart begeistert, daß ich wohl bei Mac OS bleiben werde. Für den Moment werde ich mich leider noch mit meinem Hackintosh begnügen müssen. Aber: Der Umstieg von Windows auf Mac ist für mich beschlossene Sache.