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PC-Mac Update

| Posted in Mac OS X |

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Das Mac OS – Experiment geht in die nächste Runde. Hab mir jetzt mal ein bischen Software zusammengekramt und installiert. Bin seit drei Tagen fast ausschließlich auf Mac OS unterwegs und stelle fest: Windows fehlt mir überhaupt nicht. Ich kann mit Mac OS wirklich arbeiten und das sogar sehr gut. Irgendwie hab ich sogar das Gefühl, das ich produktiver bin, als unter Windows.

Auch mein Vorurteil, es gäbe keine bzw. nur sündhaft teure Software für Mac OS habe ich über Bord werfen müssen. Habe mittlerweile alles was ich brauche: Mail, Kalender sind integriert, Open Office ist ok, Entwicklungsumgebung Aptana Studio funktioniert, iTunes, Adium fürs Messaging und noch so einiges mehr. Ich bin hoch zufrieden. 😉

Einzig für unser Lexware müsste ich noch ne Alternative finden.

Bei allen guten Erfahrungen gibts allerdings auch etwas was mir weniger gefällt: Die Darstellung von Schriften im Browser. Wenigstens bei 75 % aller Internetseiten sehen die Schriften absolut grauenvoll aus. Hab inzwischen eine Menge an der Glättung und am Monitor herumgestellt und es geht einigermaßen, ist aber alles andere als optimal. Da lob ich mir doch das Cleartype bei Windows. Aber vielleicht ist es auch Gewöhnung.

Inzwischen hab ich mein Experiment mal auf mein Notebook ausgeweitet. Die Installation lief auch hier reibungslos ab. Einzig die Inbetriebnahme von Sound und W-Lan war ein ziemliches gefrickel. Läuft inzwischen aber auch. Interessanterweise ist das Problem mit der Schriftdarstellung hier bei weitem nicht so schlimm. Schriften sehen zwar etwas fetter aus, als unter Windows aber nicht so schwammig wie auf meinem Test-PC (bzw. dessen Monitor). Das gibt ja Anlass zur Hoffnung, werde mal nen anderen Monitor testen.

Fazit nach 3 Tagen: Software gibts auch für Mac OS in Hülle und Fülle, sicherlich nicht in dem Umfang wie für Windows oder auch Linux, aber in ausreichendem Maße.

Hilfe, jetzt bin ich auch infiziert…

| Posted in Mac OS X |

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… nein, natürlich nicht mit der Schweinegrippe, sondern mit dem Apple-Virus.
Viele Jahre lang hab ich mich ja erfolgreich wehren können, aber jetzt isses wohl doch passiert. Ich muss ja gestehen, dass ich mich in den letzten Jahren immer mal wieder dabei erwischt habe, wie ich bei Saturn & Co. ganz verstohlen um diese „komischen“ Apple-Kisten herum geschlichen bin und ganz verzückt damit herumgespielt habe. Schick sind sie ja nunmal wirklich und das nicht nur äußerlich.

Aber für einen eingefleischten Admin und PC-Nutzer kommt so ein System ja gar nicht in die Tüte. Dachte ich jedenfalls bis jetzt. Und dann stieß ich im Internet auf mehrere Artikel über Mac OS X auf normalen PCs. Das war DIE Gelegenheit, es endlich mal zu probieren, ohne gleich nen Mac kaufen zu müssen.

Gesagt, getan: Eine Mac Leopard DVD bestellt und heute war das sehnlichst erwartete Paket endlich da. Jetzt musste nur noch die Hardware mitspielen, wobei ich bei deren Auswahl offensichtlich Glück hatte, da Gigabyte-Mainboards, scheinbar am besten funktionieren. Mit Hilfe einschlägiger Anleitungen hatte ich innerhalb von 2 Stunden ein funktionierendes Mac OS auf meinem Test-PC, inklusive Sound, Grafik, Internet. Das es so problemlos funktioniert hätte ich echt nicht geglaubt.

Und was soll ich sagen: Nach weiteren 2 Stunden, in den ich ein wenig mit dem System herumgespielt habe, bin ich so was von begeistert. Erster Eindruck: Ich empfinde es als unheimlich durchdachtes und praktisches System. Es sind die vielen Kleinigkeiten die das Arbeiten sehr angenehm machen. Kurz: Ich könnte mir wirklich vorstellen auf diesem System zu Arbeiten.

Mal sehen wie es weiter geht. Jetzt brauch ich natürlich auch erstmal ein bischen Software für mein PC-Mac. Werde auf jeden Fall weiter berichten.

Aktive HTTP-Verbindungen

| Posted in Linux, Technik, Webserver |

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Falls man mal herausfinden muss, wie viele aktive HTTP-Verbindungen der Apache gerade verarbeitet, kann man das mit folgendem Befehl:

netstat -n |grep ESTAB|grep '\:80 '|wc -l

Apache Benchmark Tool

| Posted in Linux, Technik |

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Aufruf des Benchmarktools über die Kommandozeile mit:

#/usr/local/apache/bin/ab -n 1000 http://www.mysite.de/index.html

Der Schalter

-n

legt dabei die Anzahl der Requests fest (im Beispiel 1000). Die Ausgabe sieht dann in etwa so aus:

Concurrency Level: 1
Time taken for tests: 0.86 seconds
Complete requests: 1000
Failed requests: 0
Broken pipe errors: 0
Total transferred: 2602000 bytes
HTML transferred: 2274000 bytes
Requests per second: 5162.79[#/sec] (mean)
Time per request: 0.86[ms] (mean)...

Soll das Resultat direkt in eine HTML-Datei geschrieben werden, so lautet der Aufruf:

#/usr/local/apache/bin/ab -n 1000 ↵
 http://www.mysite.de/index.html -w > my_bench.html

Über den Schalter

-v

kann man die Ausgabe jetzt noch verfeinern. Dazu gibt es verschiedene Level (2,3,4):

#/usr/local/apache/bin/ab -n 1000 ↵
 http://www.mysite.de/index.html -v 3-w > my_bench.html

Der Aufruf

#/usr/local/apache/bin/ab -h

liefert noch weitere Infos.

Unverträglichkeiten zwischen DATEV und dem Microsoft .NET Framework 2.0

| Posted in Technik, Windows |

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Problem: Zwischen dem Microsoft-Produkt .NET Framework 2.0 und DATEV-Programmen kann es zu Unverträglichkeiten kommen, wenn die DATEV-Programme im Netz installiert (d. h. Programmpfad liegt im Netz) sind. Man erhält in diesen Fällen am betroffenen PC in DATEVProgrammen unter Umständen Fehlermeldungen (z. B. beim Laden zusätzlicher Programmteile).

Abgesicherter Modus unter Windows

| Posted in Technik, Windows |

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So gut wie jeder Windows-Nutzer war wohl schon in dieser Situation: Windows will nicht mehr starten. Wenn nicht gerade ein gravierendes Problem mit der verwendeten Hardware vorliegt, ist es oft eine verunglückte Treiber- oder Softwareinstallation, die das System ins Wanken bringt. Eine Möglichkeit, diese Situation zu meistern ist der „Abgesicherte Modus“. Doch was genau im abgesicherten Modus geladen wird oder auch nicht, daüber läßt einen das System im Dunkeln.

Hier also mal eine Aufstellung, der Basistreiber -und Dienste, die im abgesicherten Modus geladen werden:

1. Geräte bzw. deren Treiber

  • Diskettenlaufwerk (intern und/oder USB)
  • Interne CD/DVD-Laufwerke (IDE, SCSI)
  • Externe CD/DVD-Laufwerke (USB)
  • Interne Festplattenlaufwerke (IDE, SATA, SCSI)
  • Externe Festplattenlaufwerke (USB)
  • Tastaturen (USB, PS/2, seriell)
  • Mäuse (USB, PS/2, seriell)
  • Grafikkarten (Standardtreiber (vga.sys) mit Standard-VGA Auflösung von 640×480 Pixeln bei 16 Farben)

2. Windows-Dienste

  • Ereignisprotokolle
  • Verwaltung logischer Datenträger
  • Plug & Play
  • RPC-dienste
  • Kryptografiedienste
  • Hilfe und Support
  • Systemwiederherstellung
  • WMI (Windows-Verwaltungsinstrumentation)

3. Netzwerktreiber -und Dienste beim Start im abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern

  • Netzwerkadapter (verkabeltes Ethernet und drahtloses 802.11x)
  • Computerbrowser
  • DHCP-Client
  • DNS-Client
  • Netlogon
  • Netzwerkverbindungen
  • Serverdienste
  • Terminaldienste
  • TCP/IP-NetBIOS-Hilfsprogramm
  • Upload-Manager
  • Konfigurationsfreie drahtlose Netzwerkverbindung
  • Arbeitsstationsdienst

Ansonsten werden noch einige Teile der Registry übersprungen, Autoexec.bat und Config.sys werden übersprungen und alle Autostartobjekte werden deaktiviert.

Da im abgesicherten Modus viele Hintergrundprozesse (Antivirenprogramme, Netzwerkkomponenten, Serverkomponenten) deaktiviert sind, hat man so die Möglichkeit, fehlerhafte Software (Treiber, Dienste, Programme) für den Normalstart zu deaktivieren oder gleich zu deinstallieren.

Datenbank sichern mit mysqldump

| Posted in Linux, Technik |

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MySQL Datenbanken die bei einem Webhoster liegen sichert man bequem mit phpMyAdmin. In manchen Fällen ist phpMyAdmin aber nicht unbedingt das Tool der Wahl. Größere Datenbanken lassen sich meist schlecht sichern, da die meisten Webhoster der Ausführungszeit von PHP-Scripten beschränken. Auch der eigene Internetzugang kann einem schon einen Strich durch die Rechnung machen. Als Ergebnis gibts dann entweder einen Server-Fehler oder einen Timeout.

Hat man in seinem Hostingpaket aber Shellzugriff mit drin, so läßt sich dieses Problem bei den meisten Hostern umgehen. Man loggt sich per SSH auf dem Webserver ein und sichert seine Datenbank(en) mit dem Kommandozeilentool mysqldump.

Die allgemeine Sytax zum Sichern:

mysqldump [OPTIONS] database [tables]

Das folgende Beispiel sichert die Datenbank Datenbank in die Datei backup.sql:

mysqldump --opt datenbank > backup-file.sql

Bei Strato z. Bsp. würde der Aufruf folgendermaßen aussehen:

mysqldump --opt -h rdbms --user=username --password=passwort ↵
 DB123 > backup-file.sql

Mit „–opt“ werden einige Standareinstellungen des MySQL-Server aktiviert, „-h rdbms“ gibt den Host an, auf welchem die Datenbanken liegen (bei vielen Hostern liegen Webserver und Datenbanken auf unterschiedlichen Maschinen). Bei „–username“ und „–password“ natürlich die eigenen Benutzerangaben eintragen. Damit wird die Datenbank DB123 in die Datei backup-file.sql gesichert.

Sollte die Sicherung mit einem Fehler abbrechen, kann man noch die Option „–force“ verwenden, dann dumpt mysqldump auch bei Fehlern weiter.

Das Rücksichern des Backups übenimmt das Tool mysql. Der Aufruf ist ähnlich wie bei mysqldump:

mysql datenbank < backup-file

In meinem Beispiel also:

mysql -h rdbms --user=username --password=passwort DB123 < backup-file.sql

Somit hat man seine Datenbank auf einfache und schnelle Weise gesichert. Die Sicherungen kann man dann entweder auf dem Server archivieren, oder per FTP herunterladen. Da die Backupdatei eine reine Textdatei ist, läßt sich diese auch wunderbar komprimieren, damit sie für den Download etwas handlicher ist.

Das Ganze verpacke ich dann noch in ein Shellscript, so ist meine Datenbank mit einem Aufruf gesichert, komprimiert und bereit zur Archivierung:

#!/bin/sh
#Sicherung Datenbank

echo "Datenbank wird jetzt gesichert..."

DATESTRING=`date +"%Y-%m-%d"`
NEWNAME=db123_$DATESTRING

mysqldump -h euerhost --user=euername --password=euerpasswort ↵
DB123 > $NEWNAME.sql
gzip -9 -S .zip $NEWNAME.sql

echo "Die Datenbank nach $NEWNAME gesichert"

Dieses Script einfach in eine Textdatei kopieren und z. Bsp. dasi.sh benennen und dann per FTP auf den Server kopieren und per SSH auf dem Server einloggen. Bei vielen Hostern muss dann noch das Recht zum Ausführen gesetzt werden:

chmod u+x dasi.sh

und das Script dann mit

./dasi.sh

aufrufen. Fertig.

OODefrag: Dienst entfernen

| Posted in Technik, Windows |

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Wurde OO-Defrag per Agent auf einem entfernten Rechner installiert, dann kann es passieren, daß dieser Agent bei der Deinstallation nicht sauber entfernt wird. Dieser muss dann manuell entfernt werden.

Der Aufruf von

x:\windows\system32\oocinst /unregserver

löscht den Dienst sauber aus der Registry. Danach kann die Datei gefahrlos gelöscht werden.