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Mac OS X 10.5.7 Update

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Eine Woche Mac OS und schon trudelt das erste (offensichtlich) größere Update ein. Die Versionsnummer erhöht sich von 10.5.6 auf 10.5.7. Wenn ich das richtig verstehe, ist dieses Update etwa mit einem Service Pack unter Windows vergleichbar. Erstaunt hat mich hierbei die Größe des Updates, das in zwei Versionen geliefert wird. Eine Version aktualisiert lediglich Mac OS X 10.5.6 und ist rund 440 MB groß. Die zweite Version (Combo Update) aktualisiert die komplette Mac OS X 10.5 – Reihe und kommt mit stattlichen 730 MB daher. Ich dachte bisher immer, die Service Packs von Microsoft wären groß, aber es geht offensichtlich auch größer. Mal zum Vergleich: Windows XP SP3 kommt mit ca. 330 MB, SP2 für Vista mit 365 MB und selbst das SP2 für Windows Server 2003 ist mit knapp 400 MB relativ bescheiden.

Da mir leider jede Erfahrung mit Updates unter Mac OS (und dazu noch auf einem Nicht-Mac) fehlt, gleichzeitig aber einschlägige Erfahrungen mit Updates bzw. ServicePacks unter Windows vorhanden sind, stellt sich natürlich die Frage updaten oder warten.

Einigen Recherchen zufolge soll das Update auch auf einem Hackintosh „relativ“ problemlos laufen (natürlich in Abhängigkeit von verwendeter Hardware nebst den Treibern), wenn man eine Retail-Version installiert hat und ein paar Dinge beachtet bzw. in Kauf nimmt.

Im Groben werden in diversen Foren folgende Empfehlungen für die Aktualisierung eines Hackintosh gegeben:

  1. Datensicherung (die meisten empfehlen ein komplettes, bootbares Image der Installation zu erstellen)
  2. Zugriffsrechte der Installation prüfen/reparieren
  3. Update installieren und diverse Neustarts überstehen
  4. prüfen, was an Treibern noch bzw. nicht mehr funktioniert und ggf. beheben
  5. nochmals die Zugriffsrechte prüfen
  6. fertig

Da ich meinen Hackintosh trotz einer guten Woche produktiver Verwendung immer noch als Testgerät sehe, kann ich das Risiko aber ohne weiteres eingehen. Gesagt, getan: Zuerst noch kurz die Zugriffsrechte des Installationslaufwerks überprüft, die Softwareaktualisierung angemacht und das vorgeschlagene Update geladen und installiert. Nach zwei Neustarts lande ich schließlich wieder auf meiner Mac-Oberfläche. Außer dem jetzt nicht mehr funktionierenden Soundtreiber, kann ich keine offensichtlichen Fehler feststellen. Der Soundtreiber ist aber schnell wieder installiert und aktiviert und nach einer nochmaligen Reparatur der Zugriffsrechte habe ich ein funktionierendes und aktualisertes Mac OS. Ich bin begeistert.

Hilfe, jetzt bin ich auch infiziert…

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… nein, natürlich nicht mit der Schweinegrippe, sondern mit dem Apple-Virus.
Viele Jahre lang hab ich mich ja erfolgreich wehren können, aber jetzt isses wohl doch passiert. Ich muss ja gestehen, dass ich mich in den letzten Jahren immer mal wieder dabei erwischt habe, wie ich bei Saturn & Co. ganz verstohlen um diese „komischen“ Apple-Kisten herum geschlichen bin und ganz verzückt damit herumgespielt habe. Schick sind sie ja nunmal wirklich und das nicht nur äußerlich.

Aber für einen eingefleischten Admin und PC-Nutzer kommt so ein System ja gar nicht in die Tüte. Dachte ich jedenfalls bis jetzt. Und dann stieß ich im Internet auf mehrere Artikel über Mac OS X auf normalen PCs. Das war DIE Gelegenheit, es endlich mal zu probieren, ohne gleich nen Mac kaufen zu müssen.

Gesagt, getan: Eine Mac Leopard DVD bestellt und heute war das sehnlichst erwartete Paket endlich da. Jetzt musste nur noch die Hardware mitspielen, wobei ich bei deren Auswahl offensichtlich Glück hatte, da Gigabyte-Mainboards, scheinbar am besten funktionieren. Mit Hilfe einschlägiger Anleitungen hatte ich innerhalb von 2 Stunden ein funktionierendes Mac OS auf meinem Test-PC, inklusive Sound, Grafik, Internet. Das es so problemlos funktioniert hätte ich echt nicht geglaubt.

Und was soll ich sagen: Nach weiteren 2 Stunden, in den ich ein wenig mit dem System herumgespielt habe, bin ich so was von begeistert. Erster Eindruck: Ich empfinde es als unheimlich durchdachtes und praktisches System. Es sind die vielen Kleinigkeiten die das Arbeiten sehr angenehm machen. Kurz: Ich könnte mir wirklich vorstellen auf diesem System zu Arbeiten.

Mal sehen wie es weiter geht. Jetzt brauch ich natürlich auch erstmal ein bischen Software für mein PC-Mac. Werde auf jeden Fall weiter berichten.