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Mac OS X 10.5.8 Update

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Kurz vor dem Erscheinen von Mac OS X Snow Leopard bringt Apple nun also noch ein Update für Mac OS X Leopard (10.5) heraus.

Obwohl alle Aktualisierungen (inkl. 10.5.7), die seit Beginn meines Hackintosh-Experiments erschienen sind, weitestgehend problemlos verlaufen sind, sind mir Updates unter Mac OS immer noch immer etwas unheimlich.

Da mein Hackintosh in den letzten Monaten zu meinem hauptsächlichen Arbeitsrechner geworden ist, mag ich das Risiko, daß er nach dem Update nicht mehr wie gewünscht funktioniert, gar nicht eingehen. Der Snow Leopard soll ja ohnehin im September veröffentlicht werden. Bis dahin lasse ich meinen Hackintosh mit 10.5.7 weiter laufen.

Erfahrungsbericht: Mac OS X auf einem Standard PC – Update II

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Gut 4 Wochen ist es her, seit ich mein Hackintosh-Experiment gestartet habe. In dieser Zeit habe ich eine Menge herum experimentiert, vor allem aber auch produktiv mit diesem System gearbeitet.

Obwohl ich absoluter Mac-Neuling bin, gab es fast nichts, was mir Schwierigkeiten bereitet hat. Das System arbeitet flüssig und schnell, tut was es soll und beschränkt sich auf das Wesentliche. Die einzigen Kritikpunkte, die ich bis jetzt habe, sind der Finder als Dateimanager und die Darstellung von Schriften.

Für jemanden wie mich, dessen Lieblingstool der Windows Explorer ist, bedeutet der Finder schon eine ziemliche Umstellung. Am meisten fehlt mir dabei die klassische Explorer-Ansicht die ich unter Windows gewohnt bin: links der Verzeichnisbaum, rechts die Verzeichnisse und Dateien. Auch das Löschen von Dateien oder Verzeichnissen mit Hilfe der Entfernen-Taste vermisse ich ziemlich. Es wird sicher noch seine Zeit brauchen, bis ich mich daran gewöhnt habe, möglicherweise gibt es aber auch hier noch Alternativen.

Auch mit der Darstellung der Schriften hab ich mich anfangs ziemlich schwer getan. Im Vergleich zu Windows kamen mir die Schriften unter Mac OS ziemlich fett vor, insbesondere dann, wenn die Schriftglättung eingeschaltet ist. Schaltet man die Glättung der Schriften allerdings aus, sehen diese grauenvoll und ausgefranst aus.

Offensichtlich hängt hier vieles aber vom verwendeten Monitor bzw. der Pixeldichte des Monitors ab. Der von mir ursprünglich benutzte Monitor war ein Samsung 22″-TFT (226bw) mit einer Auflösung von 1680 x 1050. Ich habe den dann mal gegen einen vorhandenen 21-Zöller von Samsung mit gleicher Auflösung getauscht, was eine kleine Verbesserung brachte, aber weit entfernt von optimal war.

Letztendlich habe ich mir einen 21.5″-TFT von HP (HP 2159m) zugelegt. Dieser hat eine Auflösung von 1920 x 1080 bei 21.5 Zoll. Das – zumindest für meinen Geschmack – schöne an diesem Monitor ist die HP BrightView Technik, also ein glänzendes Panel, welche die Farben noch wesentlich brillianter erscheinen läßt und das Apple-Feeling auch noch etwas steigert. 😉

Durch die hohe Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bei (nur) 21.5 Zoll hat der Monitor eine relativ hohe Pixeldichte (etwas über 102 ppi), was zu einer wesentlich besseren Anzeige der Schriften führt, als bei den anderen beiden genannten Modellen. Zum Vergleich: Bei einer Auflösung von 1650 x 1050 Pixeln beträgt die Pixeldichte auf einem 21-Zöller 94.34 ppi, auf einem 22-Zöller sogar nur 90 ppi.

Schriften erscheinen auf dem HP jetzt zwar immer noch kräftiger als unter Windows, mittlerweile hab ich mich daran aber gewöhnt.

Insgesamt habe ich mich sehr schnell in die neue Umgebung eingefunden. Vor allem aber die schicke Oberfläche bereitet mir jeden Tag aufs neue Freude. Mittlerweile möchte ich mein Mac OS gar nicht mehr missen, auch wenn es leider (noch) nicht auf einem echten Mac läuft.

Mein Fazit nach 4 Wochen

Sicherlich ist vieles jetzt noch neu und spannend, aber die vergangenen Wochen haben mich derart begeistert, daß ich wohl bei Mac OS bleiben werde. Für den Moment werde ich mich leider noch mit meinem Hackintosh begnügen müssen. Aber: Der Umstieg von Windows auf Mac ist für mich beschlossene Sache.

Mac OS X 10.5.7 Update II

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Nachdem das Update von 10.5.6 auf 10.5.7 auf meinem Test-PC doch relativ stressfrei gelaufen ist, hab ich mir mal mein Notebook vorgenommen. Auf die Freude über das erfolgreiche Update meines Testrechners folgte dann schnell die Ernüchterung.

Bis auf die Hardware waren Ausgangsbedingungen und Vorgehensweise die gleichen, wie auf meinem PC. Doch zu meiner großen Enttäuschung komme ich über den zweiten Neustart nach dem Update nicht hinaus. Der Bildschirm bleibt blau und der Schreibtisch will sich einfach nicht aufbauen. Interessanterweise scheint das System aber nicht abzustürzen, da Mausklicks bzw. Eingaben über die Tastatur erhebliche Festplattenaktivität zur Folge haben.

Inzwische hab ich vier Versuche hinter mir und bin keinen Schritt weiter. Ich bleibe bei meinem Laptop also vorerst auf 10.5.6, weitere Versuche werde ich hier wohl erstmal nicht unternehemen.

Ergo: Updates auf einem Hackintosh sind also doch nicht ganz so trivial wie nach der erfolgreichen Aktualisierung meines Test-PCs gedacht.

Mac OS X 10.5.7 Update

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Eine Woche Mac OS und schon trudelt das erste (offensichtlich) größere Update ein. Die Versionsnummer erhöht sich von 10.5.6 auf 10.5.7. Wenn ich das richtig verstehe, ist dieses Update etwa mit einem Service Pack unter Windows vergleichbar. Erstaunt hat mich hierbei die Größe des Updates, das in zwei Versionen geliefert wird. Eine Version aktualisiert lediglich Mac OS X 10.5.6 und ist rund 440 MB groß. Die zweite Version (Combo Update) aktualisiert die komplette Mac OS X 10.5 – Reihe und kommt mit stattlichen 730 MB daher. Ich dachte bisher immer, die Service Packs von Microsoft wären groß, aber es geht offensichtlich auch größer. Mal zum Vergleich: Windows XP SP3 kommt mit ca. 330 MB, SP2 für Vista mit 365 MB und selbst das SP2 für Windows Server 2003 ist mit knapp 400 MB relativ bescheiden.

Da mir leider jede Erfahrung mit Updates unter Mac OS (und dazu noch auf einem Nicht-Mac) fehlt, gleichzeitig aber einschlägige Erfahrungen mit Updates bzw. ServicePacks unter Windows vorhanden sind, stellt sich natürlich die Frage updaten oder warten.

Einigen Recherchen zufolge soll das Update auch auf einem Hackintosh „relativ“ problemlos laufen (natürlich in Abhängigkeit von verwendeter Hardware nebst den Treibern), wenn man eine Retail-Version installiert hat und ein paar Dinge beachtet bzw. in Kauf nimmt.

Im Groben werden in diversen Foren folgende Empfehlungen für die Aktualisierung eines Hackintosh gegeben:

  1. Datensicherung (die meisten empfehlen ein komplettes, bootbares Image der Installation zu erstellen)
  2. Zugriffsrechte der Installation prüfen/reparieren
  3. Update installieren und diverse Neustarts überstehen
  4. prüfen, was an Treibern noch bzw. nicht mehr funktioniert und ggf. beheben
  5. nochmals die Zugriffsrechte prüfen
  6. fertig

Da ich meinen Hackintosh trotz einer guten Woche produktiver Verwendung immer noch als Testgerät sehe, kann ich das Risiko aber ohne weiteres eingehen. Gesagt, getan: Zuerst noch kurz die Zugriffsrechte des Installationslaufwerks überprüft, die Softwareaktualisierung angemacht und das vorgeschlagene Update geladen und installiert. Nach zwei Neustarts lande ich schließlich wieder auf meiner Mac-Oberfläche. Außer dem jetzt nicht mehr funktionierenden Soundtreiber, kann ich keine offensichtlichen Fehler feststellen. Der Soundtreiber ist aber schnell wieder installiert und aktiviert und nach einer nochmaligen Reparatur der Zugriffsrechte habe ich ein funktionierendes und aktualisertes Mac OS. Ich bin begeistert.

PC-Mac Update

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Das Mac OS – Experiment geht in die nächste Runde. Hab mir jetzt mal ein bischen Software zusammengekramt und installiert. Bin seit drei Tagen fast ausschließlich auf Mac OS unterwegs und stelle fest: Windows fehlt mir überhaupt nicht. Ich kann mit Mac OS wirklich arbeiten und das sogar sehr gut. Irgendwie hab ich sogar das Gefühl, das ich produktiver bin, als unter Windows.

Auch mein Vorurteil, es gäbe keine bzw. nur sündhaft teure Software für Mac OS habe ich über Bord werfen müssen. Habe mittlerweile alles was ich brauche: Mail, Kalender sind integriert, Open Office ist ok, Entwicklungsumgebung Aptana Studio funktioniert, iTunes, Adium fürs Messaging und noch so einiges mehr. Ich bin hoch zufrieden. 😉

Einzig für unser Lexware müsste ich noch ne Alternative finden.

Bei allen guten Erfahrungen gibts allerdings auch etwas was mir weniger gefällt: Die Darstellung von Schriften im Browser. Wenigstens bei 75 % aller Internetseiten sehen die Schriften absolut grauenvoll aus. Hab inzwischen eine Menge an der Glättung und am Monitor herumgestellt und es geht einigermaßen, ist aber alles andere als optimal. Da lob ich mir doch das Cleartype bei Windows. Aber vielleicht ist es auch Gewöhnung.

Inzwischen hab ich mein Experiment mal auf mein Notebook ausgeweitet. Die Installation lief auch hier reibungslos ab. Einzig die Inbetriebnahme von Sound und W-Lan war ein ziemliches gefrickel. Läuft inzwischen aber auch. Interessanterweise ist das Problem mit der Schriftdarstellung hier bei weitem nicht so schlimm. Schriften sehen zwar etwas fetter aus, als unter Windows aber nicht so schwammig wie auf meinem Test-PC (bzw. dessen Monitor). Das gibt ja Anlass zur Hoffnung, werde mal nen anderen Monitor testen.

Fazit nach 3 Tagen: Software gibts auch für Mac OS in Hülle und Fülle, sicherlich nicht in dem Umfang wie für Windows oder auch Linux, aber in ausreichendem Maße.