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Nächstes Mac-Office: Outlook ersetzt Entourage

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Microsoft hat gestern bekannt gegeben, daß die nächste Version von Office:mac wieder Outlook statt Entourage enthalten wird. Dieser Wechsel zielt wohl vor allem auf Unternehmenskunden ab, da unter anderem auch die Exchange-Anbindung verbessert werden soll.

Zu den weiteren Neuerungen zählen unter anderem:

  • Cocoa – Outlook für Mac soll auf Cocoa basieren und damit eine bessere Integration in Mac OS bieten.
  • Neue Datenbank – die Grundlage für die Datenhaltung soll eine neue und schnelle Datei-basierte Datenbank sein, die unter anderem die Datensicherung mit Time Machine und die Spotlight-Suche unterstützt.
  • Management von Informationsrechten – kritische Informationen sollen sich besser vor unberechtigten Zugriffen schützen lassen.

Obwohl ich mich schnell an Entourage gewöhnt habe und einige Funktionen, wie die Projektverwaltung, My Day oder den integrierten Newsreader sogar besser finde als im Original, finde ich das insgesamt ein sehr gute Entscheidung und freue mich schon auf das Erscheinen des neuen Office Pakets. Man könnte diese Entscheidung allerdings auch als Antwort auf die verbesserte Exchange-Unterstützung die Apples neueste Mac OS X – Version bieten soll, die mitte September veröffentlicht werden soll.

Einen offiziellen Erscheinungstermin für das neue Office:mac hat Microsoft bisher leider nicht genannt, aber dieser wird wohl nicht vor Sommer 2010 liegen.

Mac OS X 10.5.8 Update

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Kurz vor dem Erscheinen von Mac OS X Snow Leopard bringt Apple nun also noch ein Update für Mac OS X Leopard (10.5) heraus.

Obwohl alle Aktualisierungen (inkl. 10.5.7), die seit Beginn meines Hackintosh-Experiments erschienen sind, weitestgehend problemlos verlaufen sind, sind mir Updates unter Mac OS immer noch immer etwas unheimlich.

Da mein Hackintosh in den letzten Monaten zu meinem hauptsächlichen Arbeitsrechner geworden ist, mag ich das Risiko, daß er nach dem Update nicht mehr wie gewünscht funktioniert, gar nicht eingehen. Der Snow Leopard soll ja ohnehin im September veröffentlicht werden. Bis dahin lasse ich meinen Hackintosh mit 10.5.7 weiter laufen.

Mac OS X 10.5.7 Update II

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Nachdem das Update von 10.5.6 auf 10.5.7 auf meinem Test-PC doch relativ stressfrei gelaufen ist, hab ich mir mal mein Notebook vorgenommen. Auf die Freude über das erfolgreiche Update meines Testrechners folgte dann schnell die Ernüchterung.

Bis auf die Hardware waren Ausgangsbedingungen und Vorgehensweise die gleichen, wie auf meinem PC. Doch zu meiner großen Enttäuschung komme ich über den zweiten Neustart nach dem Update nicht hinaus. Der Bildschirm bleibt blau und der Schreibtisch will sich einfach nicht aufbauen. Interessanterweise scheint das System aber nicht abzustürzen, da Mausklicks bzw. Eingaben über die Tastatur erhebliche Festplattenaktivität zur Folge haben.

Inzwische hab ich vier Versuche hinter mir und bin keinen Schritt weiter. Ich bleibe bei meinem Laptop also vorerst auf 10.5.6, weitere Versuche werde ich hier wohl erstmal nicht unternehemen.

Ergo: Updates auf einem Hackintosh sind also doch nicht ganz so trivial wie nach der erfolgreichen Aktualisierung meines Test-PCs gedacht.

Mac OS X 10.5.7 Update

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Eine Woche Mac OS und schon trudelt das erste (offensichtlich) größere Update ein. Die Versionsnummer erhöht sich von 10.5.6 auf 10.5.7. Wenn ich das richtig verstehe, ist dieses Update etwa mit einem Service Pack unter Windows vergleichbar. Erstaunt hat mich hierbei die Größe des Updates, das in zwei Versionen geliefert wird. Eine Version aktualisiert lediglich Mac OS X 10.5.6 und ist rund 440 MB groß. Die zweite Version (Combo Update) aktualisiert die komplette Mac OS X 10.5 – Reihe und kommt mit stattlichen 730 MB daher. Ich dachte bisher immer, die Service Packs von Microsoft wären groß, aber es geht offensichtlich auch größer. Mal zum Vergleich: Windows XP SP3 kommt mit ca. 330 MB, SP2 für Vista mit 365 MB und selbst das SP2 für Windows Server 2003 ist mit knapp 400 MB relativ bescheiden.

Da mir leider jede Erfahrung mit Updates unter Mac OS (und dazu noch auf einem Nicht-Mac) fehlt, gleichzeitig aber einschlägige Erfahrungen mit Updates bzw. ServicePacks unter Windows vorhanden sind, stellt sich natürlich die Frage updaten oder warten.

Einigen Recherchen zufolge soll das Update auch auf einem Hackintosh „relativ“ problemlos laufen (natürlich in Abhängigkeit von verwendeter Hardware nebst den Treibern), wenn man eine Retail-Version installiert hat und ein paar Dinge beachtet bzw. in Kauf nimmt.

Im Groben werden in diversen Foren folgende Empfehlungen für die Aktualisierung eines Hackintosh gegeben:

  1. Datensicherung (die meisten empfehlen ein komplettes, bootbares Image der Installation zu erstellen)
  2. Zugriffsrechte der Installation prüfen/reparieren
  3. Update installieren und diverse Neustarts überstehen
  4. prüfen, was an Treibern noch bzw. nicht mehr funktioniert und ggf. beheben
  5. nochmals die Zugriffsrechte prüfen
  6. fertig

Da ich meinen Hackintosh trotz einer guten Woche produktiver Verwendung immer noch als Testgerät sehe, kann ich das Risiko aber ohne weiteres eingehen. Gesagt, getan: Zuerst noch kurz die Zugriffsrechte des Installationslaufwerks überprüft, die Softwareaktualisierung angemacht und das vorgeschlagene Update geladen und installiert. Nach zwei Neustarts lande ich schließlich wieder auf meiner Mac-Oberfläche. Außer dem jetzt nicht mehr funktionierenden Soundtreiber, kann ich keine offensichtlichen Fehler feststellen. Der Soundtreiber ist aber schnell wieder installiert und aktiviert und nach einer nochmaligen Reparatur der Zugriffsrechte habe ich ein funktionierendes und aktualisertes Mac OS. Ich bin begeistert.